Pädagogische Fortbildungsfahrt der Klassen HA118/218

Nach jeder Aktivität wurden diese im Kreise der Lehrerinnen und Schüler/innen reflektiert. Begleitende Lehrkräfte waren Frau Weichel, Frau Schiffer und Frau Röckel.

Päd Fortbildung 2019 2Montag, 08.04.2019
Nach der Abfahrt um ca. 9:30 Uhr in Köln am Berufskolleg Ehrenfeld, erreichten wir nach rund zwei Stunden Busfahrt unsere Unterkunft in der Uferstraße 11 in Woffelsbach/Simmerath und richteten als erstes unsere Zimmer ein. Außerdem hatte jeder die Möglichkeit während einer Pause sein von zu Hause mitgebrachtes Mittagessen zu sich zu nehmen. Um 15:00 Uhr begann im Rahmen der ersten Aktivität eine Rallye zur Ortserkundung, welche der ersten Gruppe vorbereitet und durchgeführt wurde. Auf einer vorgegebenen Route wurden den in vier Gruppen eingeteilten Schülern Aufgaben und Rätsel erteilt. Ebenso gehörten sportliche Aktivitäten und Spiele zum Ablauf der Rallye.

Nach einer einstündigen Pause folgte die zweite Aktivität des Tages: Vorbereitungen zum Geburtstagskalender mit dem Motto: “Ganz nah dran“. Alle Mitschüler bekamen den Auftrag ein Foto aus nächster Nähe mit einem Objekt ihrer Wahl zu erstellen. Im Anschluss daran, wählten wir gemeinsam aus allen Fotos die für den Kalender in Frage kommenden Fotos während einer Vorführung mittels Beamer aus. In den gedruckten Kalender, der nun in unserem Klassenzimmer hängt, trugen wir nach den Osterferien unsere Geburtstage ein.

Am Abend des Tages speisten wir gegen 19:30 Uhr gemeinsam selbstgekochtes Essen. Dabei ist anzumerken, dass bei jeder Mahlzeit Veganer, Vegetarier sowie Lebensmittelallergien berücksichtigt wurden. Bis zur Nachtruhe um 22 Uhr konnten wir unsere zur Verfügung stehende Freizeit selbst gestalten.

Dienstag 09.04.2019
Der Dienstag begann um 8 Uhr mit einem von den Schülern zubereiteten Frühstück. Danach versammelten wir uns um 10 Uhr am Rursee zur nächsten Aktivität: Eine dreistündige Kanadier Tour. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt und mit Schwimmwesten ausgestattet, erfüllten wir in mehreren Booten Aufgaben nach Anleitung der Trainer des Natur Bewegt Dich-Camps. Eine der Aufgaben war zum Beispiel, dass alle Boote zueinander ruderten und wir uns stehend die Hände reichten und schließlich die Plätze tauschen sollten.

Ab ca. 14 Uhr ging es an die nächste Aktivität – den „magischen Teppich“. Dabei handelte es sich um die Herausforderung für alle Schüler gemeinsam einen Teppich, auf dem alle standen, umzudrehen. Allerdings ohne den angrenzenden Boden zu berühren. Sobald dies geschah, musste die Gruppe von vorne beginnen.

Ca. zweieinhalb Stunden später fand die Aktion „Natur erleben“ im Wald statt. Jede Gruppe bekam ein rohes Ei mit der Aufgabe, es so zu verpacken, dass es aus einer Höhe von ca. zwei Metern unversehrt auf dem Boden landet. Als „Verpackung“ stand ausschließlich Naturmaterial (z.B. Moos, Baumblätter, Äste, Erde) zur Verfügung. Als alle ihre Eier kuschelig eingekleidet hatten, ließ die anleitende Gruppe sie alle nach der Reihe fallen. Dabei ist glücklicherweise kein Ei zerbrochen, sodass wir sie alle zum nächsten Frühstück verspeisen konnten. Am Abend gab es wie auch am Vortag selbstgekochtes Essen. Danach konnte wiederum jeder über seine Zeit bis zur Nachtruhe um 22 Uhr verfügen.

Mittwoch, 10.04.2019
Nach einer erholsamen Nacht gab es um 9 Uhr ein reichhaltiges, von den Schülern selbst zubereitetes Frühstück. Entsprechend gestärkt traten wir dann um ca. 10:30 Uhr zur nächsten sportlichen Aktivität mit dem Namen „Little Olympics“ an. Zunächst joggten wir gemeinsam zum Fußballplatz, um dort in vier Teams, bzw. Mannschaften, aufgeteilt zu werden. Die Unterscheidung der Mannschaften erfolgte mit Hilfe von verschiedenfarbigen Bändern. In der ersten Spielrunde spielten je zwei Mannschaften gegeneinander und in der zweiten Spielrunde schließlich Verlierer gegen Verlierer und Gewinner gegen Gewinner. Die Verlierer bekamen die Möglichkeit durch Beantworten diverser Fragen ihren Punktestand aufzubessern. Anschließend mussten sich alle Mannschaften im Hof der Unterkunft im Basketballspielen beweisen. Ein Frage-Antwort-Spiel diente auch in diesem Falle den schwächeren Mannschaften mehr Punkte zu erreichen.

Nach einer kurzen Erholungspause setzten wir unsere Aktivitäten mit einem Spiel des Vertrauens fort. Im Hofe der Unterkunft wurde mithilfe von Hütchen ein Spielfeld eingegrenzt. In diesem Spielfeld hielten sich Schüler mit verbundenen Augen auf, von denen einer ein Fänger war. Zu jedem Spieler gehörte ein Partner, der ihn vom Spielfeldrand aus durch akustische Befehle steuerte. Nach einer Spielrunde tauschten die Partner ihre Rollen. Unter der gleichen Gruppenleitung wurden wir anschließend in eine Aktivität namens „Auf einer einsamen Insel “eingebunden. Hierbei musste jeder zunächst einzeln eine Liste, auf der geschrieben stand, was man auf eine einsame Insel mitnehmen würde, in Bezug auf Wichtigkeit nach seiner persönlichen Reihenfolge durchnummerieren. Das Gleiche diskutierten und notierten wir dann gruppenweise. Abschließend verglichen wir sowohl unsere Einzelergebnisse als auch die Gruppenergebnisse mit der Musterlösung des Militärs und ermittelten die jeweiligen Abweichungen.

Die nächste Aktivität trug den Namen „Der Schatz vom Pirat Schlabbelohr“. Bei diesem Spiel wurden die Schüler nach Ansage des Piraten aufgefordert den Schlüssel für einen verborgenen Schatz ausfindig zu machen. Doch dafür mussten die Schüler erst einmal an den hungrigen Krokodilen vorbei. Um an den Schlüssel zu gelangen, standen Holzbretter aus Karton im DIN A3 Format zur Verfügung. Dabei sei anzumerken, dass natürlich nicht so viele Holzbretter wie Schüler vorhanden waren, sodass auch zwei Schüler auf einem Brett standen und sich festhielten. Eng damit verknüpft war die Gefahr, dass einer der Schüler das Wasser berühren bzw. vom Holzbrett abweichen könnte. Wenn dies geschah, fing das Spiel demnach von vorne an. Nachdem die Schüler den Schlüssel an sich genommen hatten, führte nun die Reise mithilfe der Holzbretter zur Schatztruhe, die gefüllt mit Schokoladentalern war.

Den letzten Abend der Klassenfahrt gestalteten beide Klassen gemeinsam. Beim Abendessen gab es allerlei mexikanisches Essen, sowie Salate und Essensreste vom Vortag. Danach traf man sich in gemütlicher Atmosphäre am Lagerfeuer.

Donnerstag, 11.04.2019
Auch der Donnerstag begann mit einem Frühstück, welches wieder die Schüler selbst zusammengestellt hatten. Nach anschließender Säuberung der Zimmer sowie der Aufenthaltsräume und der Küche, erfolgte eine globale Reflexion der gesamten Fahrt. Um ca. 12:30 Uhr verabschiedeten wir uns von Simmerath und traten die Heimreise an, sodass wir gegen 14:00 Uhr in Köln am Berufskolleg Ehrenfeld eintrafen.

Nun folgt mein persönlicher Erfahrungsbericht (Henk):
Wie war die Klassenfahrt für mich? Dafür würden eigentlich drei Worte reichen: Lustig, interessant und anstrengend. Doch das wäre etwas kurz. Für mich im Vordergrund der Fahrt stand das Kennenlernen der Parallellasse und das Vertrauterwerden mit der eigenen. Ich habe mir vor der Fahrt zwei Fragen gestellt: Wie leite ich eine Aktivitätan und wie sind die Leute aus der anderen Klasse?

Diese beiden Fragen wurden mir auf der Fahrt zur Genüge beantwortet. Auch wenn sie nur ein paar Tage lang war, lernte man sich kennen. Jeder, der schon mal Zeit auf so engem Raum mit vielen Menschen verbracht hat, weiß, dass man sich auch mal nervt, aber eigentlich ist man nachher doch besser mit den meisten befreundet als vorher. So war es auch hier der Fall. Die Parallelklasse, aus der ich vorher eventuell vier bis fünf Leute vom Namen her kannte, waren nicht mehr nur Gesichter, sondern hatten auch Namen und Persönlichkeiten.

Die andere Frage (wie leite ich eigentlich eine Aktivität an?), hat mich wirklich brennend interessiert, da jeder Schüler mit zwei anderen in einer Dreiergruppe eine Aktion für die Klasse geplant hatte. Die erste Gruppe hat mir ein bisschen leidgetan. Ich hätte nicht gerne den Anfang gemacht. Doch als das gut lief, hatte ich keine Angst mehr. Erst recht nicht als ich den extremen Zusammenhalt meiner Klasse bemerkt hatte und wie diese mitmachte und wertvolle Rückmeldungen gab. Diese Bereitschaft mitzumachen und sich drauf einzulassen hat mich durchweg beeindruckt. Vor allem am Mittwochmorgen: die meisten waren noch müde und auf dem Plan stand „Little Olympics“, also Frühsport für alle... Anfangs war noch ein gewisses Unwohlsein dabei, aber als sich das nach einigen Minuten gelegt hatte, waren alle motiviert und haben super mitgemacht. Dies hat mir einfach gezeigt wie glücklich ich bin in dieser Klasse zu sein und wie wichtig es ist so eine Fahrt zu machen. Vor allem, weil es die Klassengemeinschaft enorm stärken kann.

Fazit: Meine Fragen wurden beantwortet. Ich hatte Spaß und bin noch zufriedener mit meiner Klasse als vorher schon. Top Sache so eine Fahrt und wenn ihr auch mal in ein Selbstversorgerhaus fahrt… Für 50 Leute zu kochen sollte man nicht unterschätzen!

verfasst von Laura Latz und Henk Aron Schwarz aus der HA218

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